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 | Hochdrucklöschgerät HDL 170e |
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HDL 170e
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Die HDL 170e (mit E-Starter) der Firma Oertzen-Firetec ist ein leistungsstarkes Hochdrucklöschgerät, das bei Bränden der Klasse A und B eingesetzt wird.
Je nach Bedarf und Situation kann durch die Zumischung des Schaummittels und die schnelle und unkomplizierte Umschaltung an der Schnellangriffs-Einrichtung auf Schaum umgestellt werden.
Dieser eignet sich hervorragend zum Löschen brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B) und verhindert bei Feststoffbränden eine mögliche Rückzündung.
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Bezeichnung HDL 170
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Abmessung (L x B x H) 760 x 570 x 810 mm
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Einbauvarianten TS - Schiene
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Gewicht ca. 88 kg
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Antrieb 1-Zyl. 4-Takt Benzin-Motor, 9,6 kw
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Starter Elektro- / Seilzugstarter
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Pumpe 3-Zyl. Plungerpumpe, 21 l/min !!
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Druck max. 170 bar
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Schlauch 50 m Hochdruck-Schlauch (300 bar)
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Wassertank 100 l
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Das Prinzip
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Das Hochdruck-Löschverfahren basiert auf der Feinst-Vernebelung von Wasser. Es werden feinste Wassertröpfchen erzeugt, was eine große Wasseroberfläche zur Folge hat.
Dadurch wird der Kühleffekt des Wassers optimal ausgenutzt (Energieentzug). Gleichzeitig reduziert sich durch die Wasserdampfbildung die Sauerstoffkonzentration bzw. die Sauerstoffzufuhr wird behindert.
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Die Wirkungsweise
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Der auf einen Druck von bis zu 250 bar erhöhte Wasserfluss sorgt dafür, dass das Wasser mit hoher Geschwindigkeit aus der Zerstäuberdüse der Löschpistole austritt. Der Wassernebel erreicht deshalb auch schlecht zugängliche Brandherde, wie z.B. in Dachstühlen, Wandvertäfelungen oder Zwischendecken.
Das Feuer verliert in kurzer Zeit große Mengen an Energie durch die Verdampfung des Wassers. Durch die Dampfbildung wiederum sinkt der Sauerstoffgehalt im Brandgeschehen unter kritische Grenzen, was zum Ersticken des schon geschwächten Feuers führt.
Es handelt sich also gerade um diesen Doppeleffekt, der das Hochdruck-Löschverfahren so effektiv macht.
Die Löschleistungen des HDL sind bei geringstem Wasserverbrauch beeindruckend. Das Löschprinzip ist nicht "Ersäufen", sondern Abkühlen und Ersticken. Dadurch ist die Brandstelle nach dem Löscherfolg üblicherweise vollkommen trocken.
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